 Einsatz
Der Einsatz eines Pufferspeichers ist grundsätzlich zu
empfehlen, um ein Takten der Wärmepumpe zu verhindern und die
Mindestlaufzeiten sicherzustellen. Der Pufferspeicher wird in den
Heizungsrücklauf eingebunden. Passend zu den Wärmepumpen
bieten wir drei Pufferspeicher im Zubehör-Programm an:
Stand-Pufferspeicher,
Inhalt 300 Liter Dieser Pufferspeicher besitzt eine aufgeschäumte
Wärmedämmung und drei 1 1/2"-Muffen zum Einbau von
Elektro-Heizstäben.
Unterstell-Pufferspeicher, Inhalt
140 Liter Dieser wärmegedämmte Pufferspeicher ist
besonders für alle Innen-Geräte geeignet, da sich durch die
Kombination mit der Wärmepumpe der Platzbedarf erheblich
verringert. Bitte beachten Sie bei der Planung die sich ergebende
Gesamthöhe des Heizsystems. Das Gehäuse des Pufferspeichers
besteht aus einem verwindungssteifen Grundrahmen aus Winkelstahl, gedämmten,
einbrennlackierten Abdeckblechen und zwei 1 1/2"-Muffen zum Einbau
eines Elektro-Heizstabes.
Stand-Pufferspeicher, Inhalt 400
Liter Dieser Pufferspeicher besitzt eine aufgeschäumte Wärmedämmung
und fünf 1'/2"-Muffen zum Einbau von Elektro-Heizstäben.
Dieser Pufferspeicher ist für monoenergetische Anlagen mit einer
Zusatzheizung bis 37,5 kW geeignet.
Einbau Die
Pufferspeicher sind nicht emailliert und dürfen deshalb auf keinen
Fall für die Brauchwasserbereitung verwendet werden.
Aufstellung
Der Speicher darf nur in einem frostgeschützten Raum
aufgestellt werden. Den Speicher am Montageort mittels der vier
Stellschrauben ausrichten.
Montage
Alle Anschlüsse sind aus der Isolierrückwand
herausgeführt. Wird ein Anschlußstutzen nicht belegt, so ist
er mit einer Kappe oder einem Stopfen abzudichten.
Entleerung
Am Rücklauf (unterer Stutzen) sollte eine Entleerungsmöglichkeit
vorgesehen werden.
Betriebsdaten Maximale
Speichertemperatur: 95°C Zulässiger Betriebsüberdruck: 3
bar
Problem Beispiel 1 Anlagenvolumen
zu gering. Tritt häufig bei Konvektorheizungen auf. In solchen Fällen
bedeutet dies, daß der Rücklaufsollwert schnell erreicht
wird, was zu einem schlechten Verhältnis zwischen Lauf- und
Stillstandzeiten der Wärmepumpe führt. Abhilfe: Durch die
Einbindung eines Pufferspeichers wird das Anlagenvolumen erhöht und
ein günstigeres Verhältnis zwischen Lauf- und Stillstandzeiten
erreicht.
Problem Beispiel 2 Heizwasserdurchfluss
bei bestimmten Betriebsbedingungen zu gering. Tritt auf wenn, a)
Heizkreise teilweise abgesperrt b) Thermostatventile durch
Sonneneinstrahlung schließen. Abhilfe: Einbindung eines Ueberströmers
und eines Pufferspeichers. Wird der Heizwasserdurchfluss vermindert,
steigt der Druck nach der Heizungspumpe, der Ueberströmer spricht
an und öffnet; dadurch ist der notwendige Durchfluß gewährleistet.
Beim Oeffnen des Ueberströmers ist das notwendige Anlagenvolumen im
allgemeinen nicht gegeben; der Pufferspeicher dient als
Ersatzanlagenvolumen.
Problem Beispiel 3 Heizwasserdurchfluss
ständig zu gering. Das Rohrnetz ist so dimensioniert, daß
durch eine stärkere Heizungspumpe der minimale Heizwasserdurchfluss
nicht erreicht wird. Die Wärmepumpe wird dadurch außerhalb
ihrer Betriebsgrenze betrieben. Abhilfe: Einbau eines Ueberströmventils
oder eines regulierbaren Bypasses zwischen Vorlauf und Rücklauf
nach der Heizungsumwälzpumpe. Durch den Bypass wird die Wirkung des
Anlagenvolumens geschwächt. Deshalb wird der Pufferspeicher als
Ersatzanlagenvolumen erforderlich. |